Was für mich fasten ist…

March 14, 2017

 

Meine erste WG in die ich einzog mit 19 Jahren war eine Vegi WG mit etwas älteren Mitbewohnern… 

Eine dieser lieben Menschen hat mich schon damals mit dem Fasten bekannt gemacht… Seit dem faste ich. Einmal, manchmal auch zwei mal im Jahr. 

Ich habe die Vorteile schon vielfältigst erlebt. Der Körper entgiftet, der Geist wird klarer, ich kann wieder viel besser fühlen, was mir denn gut tut, und was nicht. Welche Nahrungsmittel ich zu mir nehmen will, weil sie sich gut anfühlen, und welche eher nicht. 

Fasten verhilft immer wieder neu zu diesem Bewusstsein.

Es ist Fastenzeit. Es tut gerade jetzt enorm gut, den Körper zu reinigen.

Nicht nur, weil wir jetzt in das weltweite Feld mit eintauchen können von all den Fastenden vor Ostern.

Nicht nur, weil der Mond rückläufig ist, und uns zusätzlich unterstützt.

Nicht nur, weil ebenfalls die Venus rückläufig ist, und uns auffordert aufzuräumen.

Aber auch.

Fasten ist für mich in all den Jahren so viel mehr geworden als ‚nur‘ das Fasten des Körpers. Diese Tage nutze ich jeweils auch, um mir viel bewusster zu sein, was ich über all meine Sinnesorgane aufnehme. 

Will ich wirklich Radio hören im Auto? Was wird mir da entgegengebracht? Welche Nahrung gebe ich meinen Ohren und somit meinem Geist?

Will ich wirklich meine freie Zeit auf Facebook verbringen, anstatt vielleicht ein Buch zu lesen, einen Blogbeitrag zu schreiben oder mit einer Freundin zu telefonieren?

Und von wegen Freundin oder Freund. Wer tut mir gut? Mit wem möchte ich mich wirklich teilen?

Was tut meiner Haut gut? Mit welchen Badezusätzen möchte ich mich verwöhnen, in welche Kleider mich einhüllen? Welche Düfte mag ich um mich haben?

Und ganz wichtig… Welche Gedanken will ich denken. Welche Gedanken tun mir gut? Welche kann ich weglassen. Immer wieder und mit viel Liebe anschauen, und dann aber bewusst verabschieden.

Körper, Seele, Geist sind eins. Wenn ich mir erlaube, den Körper zu entgiften, kann ich darüber auch Schlacken aus meinem Geist lösen, auch diesen entgiften. Ich kann aus der Seele waschen, was mir nicht gut tut.

Fasten ist so viel mehr, als ein paar Tage nur noch Saft trinken. Es ist ein viel bewussteres Herangehen an den Tag, ein kontinuierliches Wählen: Was tut mir gerade jetzt wirklich gut.

Deshalb faste ich. Und ich weiss, es wird mir innerhalb nur weniger Tage ein erneuertes, leichteres und befreiteres Lebensgefühl geben. Nur, weil ich für eine Weile auf ein paar Kleinigkeiten verzichte.

Ich kann es aus vollstem Herzen nur empfehlen.

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