Weshalb Dankbarkeit einer der Schlüssel zum Glück ist...

March 24, 2017

 


Wenn ich Dankbarkeit empfinde, bin ich im Moment. Sei es, weil ich mich freue, dass der Magnolien Baum wieder blüht. Es wird tatsächlich Frühling! Ich bin dankbar, dass ich diese Schönheit sehen darf. Ich bin dankbar, dass ich den Frühling erleben darf.

Unterschwellig bin ich auch dankbar, dass ich genau in diesem Moment genau an diesem Ort stehe, dass ich meine Sinne soweit offen hatte, so dass ich die Magnolie tatsächlich wahrnehmen konnte.

Ich bin dankbar dafür, dass mich mein Leben, mit all seinen Irrungen und Wirrungen genau in diesen Moment gebracht hat. Ich bin also, zumindest für diesen Moment versöhnt mit meinem Leben, auch wenn da durchaus noch Baustellen sein dürfen oder können.

Wenn ich dankbar bin, dann schaue ich nicht voraus. Zumindest nicht in diesem Moment. Ich wälze nicht in meinem Kopf was ich noch alles erreichen will, wohin ich in die Ferien fahren will, oder was alles gerade nicht stimmt.

Meine Gedanken sind also absolut positiv ausgerichtet und ich freue mich. Mein Herz ist offen.

Dankbarkeit kann man sich antrainieren. Selbstsverständlich gibt es auch Studien zur Dankbarkeit. Die Resultate sind nicht weiter verblüffend. Wer sich Dankbarkeit antrainiert, lebt glücklicher, gesünder, macht mehr Sport, schläft besser und geht besser mit Kritik um, ist im Allgemeinen altruistischer - um nur einige der positiven Auswirkungen zu nennen.

Bei einer dieser Studien gab es drei Testgruppen: Die Eine schrieb jeden Tag auf, wofür sie dankbar ist, die zweite drei mal in der Woche und die Dritte machte jede Woche am Sonntag einen Wochenrückblick und schrieb auf, wofür sie dankbar war.

Langfristig schnitt die Gruppe am besten ab, die jeden Sonntag Rückschau hielt. Daraus folgerten die Forscher, dass es nicht zu einem automatisierten Prozess werden darf, der jeden Abend automatisch durchgeführt wird, sondern etwas spezielles bleiben soll. So entfaltet sich die Wirkung.

So sehe ich das auch. Dankbarkeit soll empfunden werden, wenn sie ausgedrückt wird. Ein schlichtes - dafür sollte ich wohl dankbar sein - reicht da nicht.

Das Antrainieren von Dankbarkeit kann mich auch abhalten davon in negative Gedanken abzudriften. Wenn ich mich jedes Mal, wenn ich mich ertappe, mich zu ärgern fange, und mir Gedanken dazu mache, wofür ich auch in diesem Moment dankbar sein kann, dann ändere ich so mit der Zeit meine Gedankenstruktur. Es ist nicht nur ein Training in bewusstem Denken, also klassische Gedankenhygiene, sondern ein Verschieben von meinem Fokus. Vom Ärger zum Positiven.

Deshalb: Wofür bist Du gerade jetzt dankbar? Sinke in Dich hinein, höre hin! Es lohnt sich...





 

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